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Automatikuhren

Automatikuhren online kaufen bei CHRIST

Eine mit automatischem Aufzug ausgestattete Armbanduhr - Automatikuhr -  erhält durch die Bewegung Ihres Handgelenks die Kraft, sich selbst aufzuziehen. Wird die Uhr länger nicht getragen, erschöpft sich die Gangreserve und sie bleibt stehen. Da Automatikuhren viel komplexer als Quarzuhren sind, sollten Sie folgendes beachten: Zwischen 22 Uhr und 4 Uhr dürfen bei einer Automatikuhr keine Einstellungen des Datums vorgenommen werden. Dies führt zu Schäden am Kalender-Mechanismus oder am Automatikwerk. Bei Automatikchronographen. ist darüber hinaus zu beachten, dass die Stoppfunktion nicht bei stehendem Uhrwerk gedrückt werden darf. Auch dies führt zu Schäden am Uhrwerk. In unserem Online Uhrenshop finden Sie die neuesten Automatikuhren bekannter Uhrenmarken wie  Baume & Mercier, Mido, Swatch, HAMILTON und MAURICE LACROIX oder Tissot.

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Automatikuhren (568 Produkte)
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Automatikuhren - Detailverliebt aus Tradition

Funktionsweise einer Automatikuhr

Das sich bewegende Handgelenk hält eine Schwungmasse - einen Rotor - in Gang. Dieser spannt eine Zugfeder, die das Uhrwerk aufzieht. Durch die Bewegung einer halbkreisförmigen Schwungmasse (Rotor) wird die Aufzugsfeder aufgezogen. Der Rotor läuft sehr leicht durch winzige Kugellager. Der Aufzug kann in beide Drehrichtungen erfolgen (Wechselsteuerung). Dies ist von der Konstruktion aufwendiger und damit teurer. Der Rotor, der sich in der Regel auf dem Boden des Werks befindet, muss sich frei um die zentrale Achse drehen. Rund 150 Umdrehungen des Rotors einer Automatikuhr sind für eine Umdrehung der Federwelle nötig. Der Aufzug ist hierbei effektiver, da die Uhr mit 50% mehr der Bewegung aufgezogen wird. Ein Automatikwerk besteht aus ca. 100 Einzelteilen bei einem Rauminhalt von weniger als drei Kubikzentimetern. Daher sind sie dicker als Quarzuhren. Die Ganggenauigkeit einer Automatikuhr (+/- 30 sec/Tag) hängt sowohl von der Qualität des Werkes als auch von Temperaturunterschieden ab. Sie ist aber nicht mit der Ganggenauigkeit einer Quarzuhr zu vergleichen.

Handhabung  Automatikuhren

Automatikuhren können wie Handaufzuguhren auch von Hand aufgezogen werden (Uhr vom Arm nehmen): ca. 10 bis 12 Mal über die Krone von Hand aufziehen, bis der Sekundenzeiger sich bewegt. Gangreserve bis zu 80 Stunden. Die Aufzugsfeder kann endlos aufgezogen werden. Sie hat am äußeren Ende eine Rutschkupplung, die dafür sorgt, dass die Energie bei Bedarf durchrutscht. Die Aufzugsfeder ist fast immer optimal gespannt, höhere Präzision.

Automatikuhren und Magnetismus

In der letzten Zeit häufen sich Probleme bei Uhren (Uhr geht ungenau/ bleibt stehen), die nachweislich auf eine Magnetisierung der Uhr zurückzuführen sind. Dies betrifft besonders mechanische Uhren. Wie wirkt sich Magnetismus auf Uhren aus? Bei mechanischen Uhren wird die Uhr zum Teil stark vorgehen. Sie kann jedoch generell eine Gangabweichung haben und auch stehen bleiben. Achtung: Hier wirkt die Magnetisierung, die einmal erfolgt ist, dauerhaft auf das Uhrwerk ein. Die magnetisierten Räder und der Gang-Regler (Unruh) „kleben“ förmlich und können sich dann nicht mehr frei bewegen. Woher kommt der Magnetismus? Zum Beispiel von magnetischen Gesundheitsarmbändern oder Modeschmuck, Lederbändern oder auch Perlarmbändern mit Magnetverschluss. Auch sollte die Uhr über Nacht nicht mit entsprechendem Schmuck zusammen aufbewahrt werden. Die Uhr auf das Handy legen ist auch nicht sinnvoll. Eine mechanische Uhr kann in jeder unserer Servicewerkstätten auf Magnetismus geprüft und entmagnetisiert werden. Nur wenn die Uhr fachgerecht entmagnetisiert wurde, wird sie zuverlässig laufen!

Vor- und Nachteile einer Automatikuhr

Vorteile 

  • Sicherheit: die Aufzugsfeder kann nicht überspannt werden

  • Bequemlichkeit: kein tägliches Aufziehen

  • Präzision: durch fast immerwährenden Vollaufzug bessere Reguliermöglichkeit, höhere Präzision

  • Wasserdichtheit: Dichtungen der Krone werden geschont, auch staubdicht

  • Faszination: Technik, fast ein Perpetuum mobile, kann aber auch von Hand aufgezogen werden.

Nachteile:

  • Wartungsaufwand: ist höher

  • Bauhöhe: Werke werden „dicker“

  • Bewegung: kann stehen bleiben bei fehlender Bewegung