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Der richtige Verlobungsring

Der Verlobungsring ist ein Versprechen. Er symbolisiert schon seit vielen Jahrhunderten die baldige Hochzeit. Wer einen Heiratsantrag plant, findet beim Juwelier des Vertrauens eine breite Auswahl an Modellen aus Edelmetallen, mit und ohne Diamant besetzt. Wie trifft man da die richtige Wahl? Wer sich nicht sicher ist, aus welchem Material der Ring für die eigene Verlobung bestehen sollte, liest am besten hier weiter.

Eine Frage der Tradition

Traditionell kauft auch heute noch meistens der Mann den Ring. Von ihm wird häufiger erwartet, den Antrag zu machen. Das bedeutet, dass es bei vielen Paaren nur einen einzigen Verlobungsring gibt, der am linken Ringfinger der Frau steckt.

Schmuck lässt sich aus vielen Materialien herstellen, die sich in ihrer Optik und im Preis unterscheiden. Schmiede stellen Verlobungsringe bevorzugt aus Edelmetall, also Gold, Silber, Platin oder Titan her. Außerdem sind sie oft zusätzlich mit Diamanten oder anderen Edelsteinen verziert.

Der erste offizielle Schritt in das gemeinsame Leben

Materialien im Überblick: Gold, Platin und Co. aus

DIe Wahl des Materials bei dem Verlobungsring richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Was gehört zum Lieblingsschmuck der Trägerin? Welche Farben dominieren den Kleiderschrank. Soll das Material einen symbolischen Wert reflektieren? Welche Nuancen schmeicheln dem Hautton? Neben den optischen Attributen unterscheiden sich Materialtypen auch im Hinblick auf Preis, Qualität und Widerstandsfähigkeit. Erfahren Sie in  den folgenden Absätzen die wichtigsten Eigenschaften zu den fünf beliebtesten Metallen für Verlobungsringe.

Der Klassiker: Gelbgold

Wer an Gold denkt, hat meist das typische Gelbgold vor Augen. Wie der Name schon sagt, liegt eine gelbe Farbe vor. Die kommt daher, dass es zu großen Teilen aus reinem Gold besteht. Gold selbst ist gelb. Gelbgold-Ringe bestehen aber nicht aus reinem Gold. Es handelt sich um eine Legierung, in der zu 0,1 Prozent auch Silber und Kupfer enthalten sind. Weltweit gilt diese Goldfarbe als die beliebteste von allen. Sie hat auch eine lange Tradition. Nicht alle Frauen tragen gern Gelbgold, weil es nicht zu jeder Hautfarbe passt. Doch Gelbgold kommt besonders bei dunkleren Hauttönen ausgezeichnet zur Geltung.

Silbriges Weiß: Weißgold

Weißgold wird häufig mit Silber verwechselt, weil beide Materialien ähnlich aussehen. Und doch ist Weißgold deutlich langlebiger und läuft vor allem nicht an, so wie es bei einfachem Silber der Fall ist. Hier liegt also eine erstklassige Alternative für alle Liebhaber von silbrigem Schmuck vor. Viele Verlobungsringe bestehen aus dieser bemerkenswerten Goldart. Neben reinem Gold können Silber, Kupfer und Palladium enthalten sein. Außerdem sind Weißgoldringe oft zusätzlich beschichtet. Diese Beschichtung beugt Kratzern vor und macht den Ring robuster.

Modische Ringe: Roségold

Wenn Gelbgold der Klassiker ist, ist Roségold der aktuelle Trendsetter. Erst vor wenigen Jahren wurde es einer breiten Masse bekannt, da Prominente sich für das Metall entschieden und es gern vorzeigten. Früher waren diese Ringe ausgesprochen selten. Heute sieht man sie aber immer häufiger an den Fingern von Verlobten, denn Roségold passt zu fast jedem Hauttyp. Das Metall ist auch unter der Bezeichnung Rotgold bekannt und besteht neben Gold vor allem aus Kupfer. Es sorgt für die rote Farbe und trägt außerdem zur Härte bei. Daneben kann etwas Silber enthalten sein. Diese Verlobungsringe sind wahrscheinlich nicht zeitlos, aber modern.

Der Premium-Allrounder: Platin

Wem Gold selbst in Form einer Legierung nicht hochwertig genug ist, sollte sich mit Platin 950 auseinandersetzen. Das Metall ist sehr schwer, sehr selten und sehr haltbar. Diese Vorteile machen Verlobungsringe aus Platin begehrt. Die Nachfrage im Zusammenspiel mit der Seltenheit treiben die Preise in die Höhe. Platin 950 ist teurer als Gold. Es handelt sich übrigens nicht um reines Platin. Genau wie Gelb-, Weiß- und Roségold liegt eine Legierung vor. Zu fünf Prozent bestehen Platinringe aus Wolfram.

Für Sparer: Silber

Silber ist als Material die günstige Alternative für Verlobungsringe auf dem Markt. Das liegt daran, dass die Haltbarkeit gegenüber Gold oder gar Platin geringer ist. Das Metall neigt dazu, schwarz anzulaufen. Außerdem ist es möglich, dass es zu Kratzern und Verformungen kommt. Schön sind die Ringe aber trotzdem, wenn die Qualität stimmt. Wer das Material schützen möchte, sollte den Ring nur ab und zu tragen und spezielle Pflegeprodukte anwenden.