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D wie Diamant

14. September 2020

Diamanten, die wertvollsten Edelsteine auf der Erde, entstehen typischerweise in Tiefen zwischen 150 und 660 Kilometern und bei Temperaturen von 1.200 bis 1.400 Grad Celsius. Dies dauert eine halbe Ewigkeit und da Diamanten aus reinem Kohlenstoff, der härtesten Substanz der Erde bestehen, werden sie wahrscheinlich auch die andere Hälfte der Ewigkeit überdauern. Gerade deshalb ist ein Diamant der wohl schönste Liebesbeweis, den man verschenken kann.

Diamanten sind die Vincent van Goghs und Rembrandts der Natur, einzigartige Meisterwerke, oft kopiert, doch nie erreicht. Aber woran erkennt der Betrachter die Echtheit eines weißen Diamanten und unterscheidet ihn von herkömmlichem Strass?

Jeder Diamant hat seine Identität, die sich aus den vier C ergibt: Cut, Colour, Clarity und Carat. Diese werden bei uns in Form eines Zertifikates offiziell dokumentiert und machen - zusammen mit unserer handwerklichen Tradition 'Made in Germany' - Ihr Schmuckstück zu einem einmaligen Juwel.

Der Schliff (CUT)

Der Schliff eines Diamanten ist für seinen Wert von entscheidender Bedeutung. Denn je exakter der Schliff, desto exzellenter ist die Kraft – das Funkeln und Feuer – des Diamanten. Der Schliff ist das einzige Kriterium, auf das der Mensch Einfluss hat. Heute erhalten Edelsteinschleifer auch technische Unterstützung von Computerprogrammen, die zeigen, welche Schnitte sich am besten für den individuellen Rohedelstein eignen. Dabei berechnet die Software, wie möglichst viel von seiner Größe erhalten werden kann und macht Angaben für die geeignete Schliffform. Dann folgt die präzise Handwerkskunst, die dem Diamanten Facette für Facette sein strahlendes Feuer verleihen. Der Schliff von einem Karat kann dabei bis zu 12 Stunden dauern.

Bei einem wohlproportionierten Schliff wird das Licht optimal von Facette zu Facette gebrochen und durch das Oberteil gebündelt reflektiert. Nur ein Diamant, bei dem alle Facetten im richtigen Winkel stehen (optimale Schliffproportion), erreicht höchste Brillanz. Die wohl bekannteste Schliffform ist der Brillantschliff. Um die Bezeichnung 'Brillant' zu verdienen, muss der obere Teil, die sogenannte Krone, mindestens 32 Facetten und die Tafel, der untere Teil des Diamanten, der auch Pavillon genannt wird, 24 Facetten und ggf. eine Kalette aufweisen. So geschliffen, optimiert der Brillant die Lichtausbeute und das Feuer. Aber auch andere Schliffe, wie beispielsweise der Princess-Cut, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Farbe (COLOUR)

Die Farbe eines Diamanten – auch wenn er farblos scheint – ist ein weiteres Kriterium. Die meisten Diamanten aus der Natur verfügen über eine leichte bis stark gelbliche Tönung. Festgestellt wird die Farbe anhand eines Farbvergleich-Satzes der verschiedene Steinfarben und Tönungen beinhaltet. Dieser Farbsatz wurde durch den Weltverband der Diamantbörsen in Zusammenarbeit mit internationalen Fachverbänden zusammengestellt. Das Bewertungssystem reicht dabei von Spitzenqualität (Farbe D) bis deutliche Tönung (Farbe Z).

Je näher der Diamant an die absolute Farblosigkeit kommt, desto seltener und wertvoller ist er. Der Mythos dieser Diamanten ist legendär.

Die Natur bietet aber auch Diamanten in kräftigen Farben – fancy colours – wobei rot und blau sehr selten sind. Die Farbskala bei den Diamanten reicht von 'hochfeines Weiß' über 'Weiß' bis zum 'getönten Weiß'.

Die Reinheit (CLARITY)

Die Reinheit ist wohl das bekannteste Merkmal zur Klassifizierung eines Diamanten. Durch den natürlichen Entstehungsprozess in der Natur, weist die Kristallisation des Diamanten Eigenheiten auf, die der Gemmologe als Einschlüsse bezeichnet. Sie entstehen während des Kristallisationsprozesses zum Beispiel durch Mineralien, Hohlräume, Wachstumsstrukturen oder Risse. Auch äußere Besonderheiten wie ungeschliffene Bereiche, Kerben oder Kratzer, die während des Schleifens entstehen, können die Rheinheit beeinträchtigen.

Diamanten in höchster Perfektion sind eine Rarität. Anzahl, Größe und Position der Einschlüsse sind für die Reinheit und den Wert des Diamanten entscheidend. Lupenreine – höchst seltene – Diamanten zeigen dem Fachmann auch bei 10-facher Vergrößerung keinerlei Einschlüsse. Die Einteilungen bei der Reinheit eines Diamanten sind

  • lupenrein (IF)
  • winzige Einschlüsse (WS1-WS2)
  • sehr kleine Einschlüsse (VS1 - VS2)
  • kleine Einschlüsse (SI1-SI2) und
  • deutliche Einschlüsse (Piqué 1-3)

Das Gewicht (CARAT)

Das Gewicht eines Diamanten wird in Karat (CT) gemessen. Der Begriff Karat geht auf eine natürliche Maßeinheit zurück, den Samen des Johannisbrotbaumes. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Je größer, desto seltener und damit wertvoller ist der Stein. Ein 'Halbkaräter' im Brillantschliff gehört mit 5,1 Millimeter Durchmesser bereits zu den eher großen Schmuckdiamanten. Ein Karat ist in 100 Punkte aufgeteilt. So entspricht ein Diamant mit 25 Punkten einem Gewicht von 0,25 Karat. Der größte geschliffene Diamant – der Stern von Afrika – besitzt 530,20 Karat und ist das Glanzstück der britischen Kronjuwelen.

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