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Was ist eine Quarzuhr?

Die batteriebetriebene Quarzuhr ist einer der Uhrentypen mit dem genauesten Werk. In ihr schwingt, angetrieben von einer Batterie, ein synthetischer Quarzkristall als Taktgeber und ermöglicht ein sekundengenaues Gangwerk gänzlich ohne Aufziehen. Wir nehmen das Quarzwerk genauer unter die Lupe. 

Die batteriebetriebene Quarzuhr ist einer der Uhrentypen mit dem genauesten Werk. In ihr schwingt, angetrieben von einer Batterie, ein synthetischer Quarzkristall als Taktgeber und ermöglicht ein sekundengenaues Gangwerk gänzlich ohne Aufziehen. Wir nehmen das Quarzwerk genauer unter die Lupe. 

Drei Quarzuhren von Swatch, Esprit und Hilfiger

Quarzuhr – was ist das?

Uhrwerke können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Die mechanischen und die Quarzwerke. Mechanische Uhren mit Federhaus wurden bereits in der Renaissance entwickelt. Hier wird Energie in einer Feder oder einem ähnlichen Mechanismus gespeichert, der sie gleichmäßig wieder freigibt und dadurch die Uhrzeiger über das Zifferblatt bewegt. Ihre Geschwindigkeit und damit die Genauigkeit der Uhr wird dabei durch den internen Hemm-Mechanismus gesteuert. Bei einer Quarzuhr geschieht dies elektrisch durch eine Batterie und einen Quarzkristall. Die Quarzuhr erhält ihren Namen also durch den verbauten Quarzkristall im Werk.

Uhrwerke können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Die mechanischen und die Quarzwerke. Mechanische Uhren mit Federhaus wurden bereits in der Renaissance entwickelt. Hier wird Energie in einer Feder oder einem ähnlichen Mechanismus gespeichert, der sie gleichmäßig wieder freigibt und dadurch die Uhrzeiger über das Zifferblatt bewegt. Ihre Geschwindigkeit und damit die Genauigkeit der Uhr wird dabei durch den internen Hemm-Mechanismus gesteuert. Bei einer Quarzuhr geschieht dies elektrisch durch eine Batterie und einen Quarzkristall. Die Quarzuhr erhält ihren Namen also durch den verbauten Quarzkristall im Werk.

Wie funktioniert eine Quarzuhr? Wie funktioniert eine Quarzuhr?

Eine Knopfzelle dient der Quarzuhr als Stromquelle. Ihr Herzstück ist der Quarzkristall, der aufgrund des piezoelektrischen Effekts in Schwingungen gerät, sobald an ihn elektrische Spannung angelegt wird. Die meisten Quarzkristalle in Uhren haben eine Frequenz von exakt 32.768 bzw. 215 Schwingungen pro Sekunde.

Eine Knopfzelle dient der Quarzuhr als Stromquelle. Ihr Herzstück ist der Quarzkristall, der aufgrund des piezoelektrischen Effekts in Schwingungen gerät, sobald an ihn elektrische Spannung angelegt wird. Die meisten Quarzkristalle in Uhren haben eine Frequenz von exakt 32.768 bzw. 215 Schwingungen pro Sekunde.

Ein elektronischer Schaltkreis wandelt diese Schwingungen in präzise Impulse im Sekundentakt um. Diese steuern den Schrittmotor, der die Zeiger bewegt. Eine Quarzuhr ist dadurch extrem genau und hat am Tag nur minimale Abweichungen von der tatsächlichen Uhrzeit. 

 

Ein elektronischer Schaltkreis wandelt diese Schwingungen in präzise Impulse im Sekundentakt um. Diese steuern den Schrittmotor, der die Zeiger bewegt. Eine Quarzuhr ist dadurch extrem genau und hat am Tag nur minimale Abweichungen von der tatsächlichen Uhrzeit. 

 

Diese Eigenschaft macht Quarzuhren so beliebt, dass sie die mechanischen Uhren fast vollständig verdrängt hätte. Als Ende der 60er Jahre die ersten Quarz-Armbanduhren auf den Markt kamen, traten sie beinahe augenblicklich einen dramatischen Siegeszug an. Es gab eine riesige Nachfrage nach diesen erschwinglichen und unfassbar genauen Uhren. Traditionshersteller mechanischer Uhren, die nicht auf die moderne Technologie setzen wollten, erlebten einen wirtschaftlichen Absturz. Diese sogenannte „Quarzkrise“ führte zum Bankrott etlicher Uhrenhersteller. Die Quarzuhr aber ist seitdem der am häufigsten gekaufte Uhrentyp: Günstig, wartungsarm und präzise, ist sie die Uhr der Wahl für alle, deren Zeitmesser vor allem praktisch und ästhetisch sein soll. 

Diese Eigenschaft macht Quarzuhren so beliebt, dass sie die mechanischen Uhren fast vollständig verdrängt hätte. Als Ende der 60er Jahre die ersten Quarz-Armbanduhren auf den Markt kamen, traten sie beinahe augenblicklich einen dramatischen Siegeszug an. Es gab eine riesige Nachfrage nach diesen erschwinglichen und unfassbar genauen Uhren. Traditionshersteller mechanischer Uhren, die nicht auf die moderne Technologie setzen wollten, erlebten einen wirtschaftlichen Absturz. Diese sogenannte „Quarzkrise“ führte zum Bankrott etlicher Uhrenhersteller. Die Quarzuhr aber ist seitdem der am häufigsten gekaufte Uhrentyp: Günstig, wartungsarm und präzise, ist sie die Uhr der Wahl für alle, deren Zeitmesser vor allem praktisch und ästhetisch sein soll. 

Bei der Swatch Clearly New Gent gibt das transparente Gehäuse den Blick auf das Quarzwerk frei
Bei der Swatch Clearly New Gent gibt das transparente Gehäuse den Blick auf das Quarzwerk frei
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Wie erkennt man eine Quarzuhr?

Häufig ist es auf dem Zifferblatt oder Gehäuseboden vermerkt, dass es sich um eine Quarzuhr handelt. Manche Uhren geben den Blick ins Gehäuse auch durch einen transparenten Saphirglasboden frei und erlauben einen prüfenden Blick ins Werk – das in der Regel dann ein mechanisches Werk ist. Läuft die Uhr, dann kann ein Blick auf den Sekundenzeiger aufschlussreich sein. Bei einer Quarzuhr rückt der Sekundenzeiger pro Sekunde genau einmal vor, bei genauem Hinhören lässt sich auch das charakteristische Tack-Tack-Tack als Ticken der Quarzuhr feststellen. Eine mechanische Uhr arbeitet anders, der Hemmmechanismus lässt den Zeiger pro Sekunde in mehreren kleinen Intervallen vorrücken. Deshalb scheint der Sekundenzeiger bei mechanischen Uhren ohne Stopp übers Zifferblatt zu gleiten. Dieser „fliegende Sekundenzeiger“ ist ein charakteristisches Merkmal der mechanischen Uhr. Zu guter Letzt lässt sich eine mechanische Uhr durch Drehen der Krone aufziehen und damit in Gang setzen – vorausgesetzt, sie ist nicht defekt – während eine Quarzuhr stehen bleibt, wenn ihre Batterie leer ist. 

Häufig ist es auf dem Zifferblatt oder Gehäuseboden vermerkt, dass es sich um eine Quarzuhr handelt. Manche Uhren geben den Blick ins Gehäuse auch durch einen transparenten Saphirglasboden frei und erlauben einen prüfenden Blick ins Werk – das in der Regel dann ein mechanisches Werk ist. Läuft die Uhr, dann kann ein Blick auf den Sekundenzeiger aufschlussreich sein. Bei einer Quarzuhr rückt der Sekundenzeiger pro Sekunde genau einmal vor, bei genauem Hinhören lässt sich auch das charakteristische Tack-Tack-Tack als Ticken der Quarzuhr feststellen. Eine mechanische Uhr arbeitet anders, der Hemmmechanismus lässt den Zeiger pro Sekunde in mehreren kleinen Intervallen vorrücken. Deshalb scheint der Sekundenzeiger bei mechanischen Uhren ohne Stopp übers Zifferblatt zu gleiten. Dieser „fliegende Sekundenzeiger“ ist ein charakteristisches Merkmal der mechanischen Uhr. Zu guter Letzt lässt sich eine mechanische Uhr durch Drehen der Krone aufziehen und damit in Gang setzen – vorausgesetzt, sie ist nicht defekt – während eine Quarzuhr stehen bleibt, wenn ihre Batterie leer ist. 

Was sind die Vorteile einer Quarzuhr?

Auf den Punkt gebracht: Quarzuhren sind enorm ganggenau und Einsteigermodelle bereits sehr günstig zu haben. Dazu kommt, dass sie sehr wartungsarm sind, eine aufwändige Revision ist nicht nötig. Lediglich die Batterie muss alle ein bis zwei Jahre ersetzt werden, was in dem CHRIST-Store in deiner Nähe schnell und kostengünstig erledigt werden kann. Quarzuhren sind wartungsarm und benötigen keine Revision, wie mechanische Uhren. Ein defektes Werk kann im Ganzen ausgetauscht werden. Außerdem gibt es sie in einer so großen Auswahl, dass für jeden Stil und Trageanlass das perfekte Modell existiert. 

Auf den Punkt gebracht: Quarzuhren sind enorm ganggenau und Einsteigermodelle bereits sehr günstig zu haben. Dazu kommt, dass sie sehr wartungsarm sind, eine aufwändige Revision ist nicht nötig. Lediglich die Batterie muss alle ein bis zwei Jahre ersetzt werden, was in dem CHRIST-Store in deiner Nähe schnell und kostengünstig erledigt werden kann. Quarzuhren sind wartungsarm und benötigen keine Revision, wie mechanische Uhren. Ein defektes Werk kann im Ganzen ausgetauscht werden. Außerdem gibt es sie in einer so großen Auswahl, dass für jeden Stil und Trageanlass das perfekte Modell existiert. 

Erfahre mehr über unseren Service: 
Batteriewechsel in deinem CHRIST-Store für deine Quarzuhr

Was sind die Nachteile einer Quarzuhr?

Bei einer Quarzuhr steht im Vordergrund, dass sie praktisch und funktional ist. Im Vergleich zu einer mechanischen Uhr ist das Werk wesentlich simpler aufgebaut. Es ist wartungsarm, lässt sich im Regelfall bei einem Defekt aber auch nicht reparieren, sondern muss im Ganzen getauscht werden. Eine Quarzuhr ist also eher keine Uhr, die man bereits mit dem Gedanken kauft, sie an kommende Generationen weiterzugeben oder eine Wertanlage zu erwerben. Außerdem kann die Batterie einer Quarzuhr im ungünstigsten Moment leer sein – dann steht die Uhr, bis man die Batterie hat tauschen lassen. Manche Modelle zeigen aber einen kritischen Batteriestand z.B. durch 4-Sekunden-Sprünge des Sekundenzeigers an. Ein Batteriewechsel ist in regelmäßigen Abständen, meist alle 1 – 3 Jahre, nötig. 

Bei einer Quarzuhr steht im Vordergrund, dass sie praktisch und funktional ist. Im Vergleich zu einer mechanischen Uhr ist das Werk wesentlich simpler aufgebaut. Es ist wartungsarm, lässt sich im Regelfall bei einem Defekt aber auch nicht reparieren, sondern muss im Ganzen getauscht werden. Eine Quarzuhr ist also eher keine Uhr, die man bereits mit dem Gedanken kauft, sie an kommende Generationen weiterzugeben oder eine Wertanlage zu erwerben. Außerdem kann die Batterie einer Quarzuhr im ungünstigsten Moment leer sein – dann steht die Uhr, bis man die Batterie hat tauschen lassen. Manche Modelle zeigen aber einen kritischen Batteriestand z.B. durch 4-Sekunden-Sprünge des Sekundenzeigers an. Ein Batteriewechsel ist in regelmäßigen Abständen, meist alle 1 – 3 Jahre, nötig. 

Vorteile und Nachteile einer Quarzuhr im Vergleich Vorteile und Nachteile einer Quarzuhr im Vergleich

VorteileNachteile
  • Extrem genau, kaum Gangabweichungen
  • Wartungsarm, keine Revision notwendig, robust im Alltag
  • Einstiegsmodelle zu günstigen Preisen erhältlich
  • Große Modellvielfalt
  • Kann unerwartet stehen bleiben
  • Regelmäßiger Batteriewechsel alle 1 – 3 Jahre nötig
  • Kein traditionelles Sammlerobjekt: Wertsteigerung selten
  • Werk meist nicht reparabel – bei Defekt meist Werktausch nötig
VorteileNachteile
  • Extrem genau, kaum Gangabweichungen
  • Wartungsarm, keine Revision notwendig, robust im Alltag
  • Einstiegsmodelle zu günstigen Preisen erhältlich
  • Große Modellvielfalt
  • Kann unerwartet stehen bleiben
  • Regelmäßiger Batteriewechsel alle 1 – 3 Jahre nötig
  • Kein traditionelles Sammlerobjekt: Wertsteigerung selten
  • Werk meist nicht reparabel – bei Defekt meist Werktausch nötig

Für wen eignet sich eine Quarzuhr?

Eine Quarzuhr ist ideal für Menschen, die …

  • eine sehr genaue Uhr möchten
  • wenig Wartung wollen
  • ein zuverlässiges Alltagsmodell suchen
  • ein günstiges, aber hochwertiges Einstiegsmodell bevorzugen
  • keine Lust auf Aufziehen oder Gangschwankungen haben

Eine Quarzuhr ist ideal für Menschen, die …

  • eine sehr genaue Uhr möchten
  • wenig Wartung wollen
  • ein zuverlässiges Alltagsmodell suchen
  • ein günstiges, aber hochwertiges Einstiegsmodell bevorzugen
  • keine Lust auf Aufziehen oder Gangschwankungen haben
FAQ - Häufige Fragen zu Quarzuhren
FAQ - Häufige Fragen zu Quarzuhren
Wie funktioniert eine Quarzuhr? Wie funktioniert eine Quarzuhr?

Über einen schwingenden Quarzkristall, dessen Frequenz elektronisch in Sekundenschritte übersetzt wird. Ein Schrittmotor treibt das Uhrwerk basierend auf dem Quarzkristall als Taktgeber sekundengenau an. 

Was ist genauer: Quarzuhr oder mechanische Uhr? Was ist genauer: Quarzuhr oder mechanische Uhr?

Quarzuhren sind im Allgemeinen präziser, selbst extrem präzise Chronometer-Werke mechanischer Uhren erreichen nicht die Präzision guter Quarzuhren. 

Wie oft muss die Batterie gewechselt werden? Wie oft muss die Batterie gewechselt werden?

Das ist abhängig vom Modell, etwa alle 1 - 3 Jahre ist ein guter Richtwert.

Woran erkenne ich eine fast leere Batterie? Woran erkenne ich eine fast leere Batterie?

Die Uhr geht plötzlich vor oder nach, manche Modelle signalisieren eine schwache Batterie durch 4-Sekunden-Sprünge des Sekundenzeigers.

Kann man ein Quarzwerk reparieren? Kann man ein Quarzwerk reparieren?

Einzelteile selten – meist wird das komplette Werk ersetzt.

Wie langlebig ist eine Quarzuhr? Wie langlebig ist eine Quarzuhr?

Das Gehäuse jahrelang, das Werk oft viele Jahre – bei Defekt wird es kostengünstig getauscht. Quarzuhren sind aber eher selten Sammlerstücke oder Wertanlagen über Jahrzehnte hinweg. 

** Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers