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Perlenschmuck

Zeitlose Eleganz aus der Natur

Schmuck ist nicht dazu da, Neid zu erwecken – bestenfalls Staunen.“ Das wusste schon Coco Chanel. Die Stilikone trug Perlenschmuck zu jedem Anlass, egal ob als Ohrring, Armband oder Kette, zum kleinen Schwarzen, zum schlichten Sweater oder zum Sport-Outfit. Für sie verkörperte der weiße Glanz zeitlose Eleganz.

Schmuck ist nicht dazu da, Neid zu erwecken – bestenfalls Staunen.“ Das wusste schon Coco Chanel. Die Stilikone trug Perlenschmuck zu jedem Anlass, egal ob als Ohrring, Armband oder Kette, zum kleinen Schwarzen, zum schlichten Sweater oder zum Sport-Outfit. Für sie verkörperte der weiße Glanz zeitlose Eleganz.

Die Entstehung

Schon die Entstehung ist ein seltenes Naturschauspiel. Die Chance, eine echte Perle zu finden, liegt bei 1:15.000. Perlenschmuck hat daher eine lange Tradition. Im Museum von Kairo findet der Besucher ein ganz besonderes Ausstellungsstück, eine Perlenkette, die über 4300 Jahre alt ist. Auch chinesische Überlieferungen wie die des Schriftstellers Shu King erwähnen die Perle bereits 2206 vor Christus. In Europa hielt sie erstmals Einzug durch Alexander dem Großen, gelangte nach Rom und wurde dort als Luxusgut gehandelt. Als seltenes Geschenk der Natur, das auf mysteriöse Weise in Muscheln und Meeresschnecken entstand, galt Perlenschmuck als besonders exklusiv und war ausschließlich wohlhabenden Römern vorenthalten. Früh versuchten die Menschen daher, Perlen zu züchten. Erste Erfolge in der Perlenzucht gab es in China bereits im 1. Jahrhundert vor Christus.

Schon die Entstehung ist ein seltenes Naturschauspiel. Die Chance, eine echte Perle zu finden, liegt bei 1:15.000. Perlenschmuck hat daher eine lange Tradition. Im Museum von Kairo findet der Besucher ein ganz besonderes Ausstellungsstück, eine Perlenkette, die über 4300 Jahre alt ist. Auch chinesische Überlieferungen wie die des Schriftstellers Shu King erwähnen die Perle bereits 2206 vor Christus. In Europa hielt sie erstmals Einzug durch Alexander dem Großen, gelangte nach Rom und wurde dort als Luxusgut gehandelt. Als seltenes Geschenk der Natur, das auf mysteriöse Weise in Muscheln und Meeresschnecken entstand, galt Perlenschmuck als besonders exklusiv und war ausschließlich wohlhabenden Römern vorenthalten. Früh versuchten die Menschen daher, Perlen zu züchten. Erste Erfolge in der Perlenzucht gab es in China bereits im 1. Jahrhundert vor Christus.

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Doch der große Durchbruch gelang erst dem Japaner Kokichi Mikimoto. Als ältester Sohn einer armen Reisbauernfamilie erwarb er mit viel Beharrlichkeit Kenntnisse der Meeresbiologie und studierte die Eigenschaften der Perlen. Am 11. Juli 1893 fand Mikimotos Frau in einer Muschel am Strand die erste halbrunde Zuchtperle, die nach dem Verfahren künstlich entstand. Mikimoto beantragte ein Patent, das ihm im Jahr 1896 gewährt wurde. Kurze Zeit später erreichten seine Perlen unter der Bezeichnung Japanperlen auch den europäischen Markt. Heute wird dieser Begriff von Experten allerdings nicht mehr verwendet. Mikimoto experimentierte und forschte weiter, bis er es im Jahr 1916 schaffte, vollrunde Perlen zu ernten.

Doch der große Durchbruch gelang erst dem Japaner Kokichi Mikimoto. Als ältester Sohn einer armen Reisbauernfamilie erwarb er mit viel Beharrlichkeit Kenntnisse der Meeresbiologie und studierte die Eigenschaften der Perlen. Am 11. Juli 1893 fand Mikimotos Frau in einer Muschel am Strand die erste halbrunde Zuchtperle, die nach dem Verfahren künstlich entstand. Mikimoto beantragte ein Patent, das ihm im Jahr 1896 gewährt wurde. Kurze Zeit später erreichten seine Perlen unter der Bezeichnung Japanperlen auch den europäischen Markt. Heute wird dieser Begriff von Experten allerdings nicht mehr verwendet. Mikimoto experimentierte und forschte weiter, bis er es im Jahr 1916 schaffte, vollrunde Perlen zu ernten.

Bis heute greift jeder Perlenzüchter auf diese Erkenntnisse zurück. Damit die Muschel möglichst schöne und ebenmäßige Perlen bildet, benötigt sie intakte Umweltbedingungen und aufwendige Pflege, was heute eine immer größere Herausforderung bedeutet. Nur ein geringer Prozentanteil der Muscheln bildet am Ende eine Perle, die sich für ein Schmuckstück eignet. Das macht Schmuck aus Perlen trotz der Möglichkeit sie zu züchten nach wie vor zu einer seltenen Naturschönheit.

Bis heute greift jeder Perlenzüchter auf diese Erkenntnisse zurück. Damit die Muschel möglichst schöne und ebenmäßige Perlen bildet, benötigt sie intakte Umweltbedingungen und aufwendige Pflege, was heute eine immer größere Herausforderung bedeutet. Nur ein geringer Prozentanteil der Muscheln bildet am Ende eine Perle, die sich für ein Schmuckstück eignet. Das macht Schmuck aus Perlen trotz der Möglichkeit sie zu züchten nach wie vor zu einer seltenen Naturschönheit.

Der Mythos

In frühen Schriften erwähnt und verehrt, galt die Perle seit jeher als mystisch. So gehört die „alle Wünsche erfüllende Perle“ für Buddhisten zu den acht kostbarsten Dingen. Auch Kleopatra war dem Glanz von Perlmutt ebenso verfallen wie ihrer großen Liebe Marcus Antonius. Als Beweis ihrer Zuneigung soll sie eine kostbare Perle in Wein aufgelöst haben, um ihrem Geliebten den exklusivsten Liebestrank aller Zeiten zu servieren.

In frühen Schriften erwähnt und verehrt, galt die Perle seit jeher als mystisch. So gehört die „alle Wünsche erfüllende Perle“ für Buddhisten zu den acht kostbarsten Dingen. Auch Kleopatra war dem Glanz von Perlmutt ebenso verfallen wie ihrer großen Liebe Marcus Antonius. Als Beweis ihrer Zuneigung soll sie eine kostbare Perle in Wein aufgelöst haben, um ihrem Geliebten den exklusivsten Liebestrank aller Zeiten zu servieren.

Reiche Römerinnen schmückten sich mit den seltenen Meeresschätzen in Form von Ringen, Ohrringen, Armbändern, Halsketten und mehr. Sie waren davon überzeugt, dass sie ihnen süße Träume bescherten. Daher legten sie ihren Perlenschmuck auch bei Nacht nicht ab

Reiche Römerinnen schmückten sich mit den seltenen Meeresschätzen in Form von Ringen, Ohrringen, Armbändern, Halsketten und mehr. Sie waren davon überzeugt, dass sie ihnen süße Träume bescherten. Daher legten sie ihren Perlenschmuck auch bei Nacht nicht ab

Fünf Qualitätskriterien

Die Menschen haben schon immer den Wert von Perlen bestimmt, um mit ihnen Handel zu treiben. Zur Bestimmung ihrer Qualität werden dabei fünf Charakteristika bewertet: Größe, Form, Farbe, Lüster und Oberflächenbeschaffenheit. Um den Wert einer Perlenkette zu bestimmen, zieht der Experte noch das Kriterium der gleichmäßigen Sortierung hinzu. Da jede Perle als Unikat in der Natur entsteht, müssen Exemplare von gleicher Größe und Qualität für Halsketten und Armbänder individuell zusammengestellt und gesammelt werden. Bei besonders exklusivem, echtem Perlenschmuck kann die Fertigstellung des feinen Schmuckstücks daher Jahrzehnte dauern.

Die Preise von Perlenschmuck können somit leicht die von Schmuck mit Diamanten und anderen Edelsteinen übersteigen. Der Preis einer einzelnen Perle reicht von wenigen bis zu vielen Tausend Euro. Besonders seltene Kulturperlen, die alle Qualitätskriterien erfüllen, steigen in Preisklassen auf. Ein Collier aus perfekt runden und aufeinander abgestimmten Zuchtperlen kann so bis zu einer Million US-Dollar kosten.

Die Menschen haben schon immer den Wert von Perlen bestimmt, um mit ihnen Handel zu treiben. Zur Bestimmung ihrer Qualität werden dabei fünf Charakteristika bewertet: Größe, Form, Farbe, Lüster und Oberflächenbeschaffenheit. Um den Wert einer Perlenkette zu bestimmen, zieht der Experte noch das Kriterium der gleichmäßigen Sortierung hinzu. Da jede Perle als Unikat in der Natur entsteht, müssen Exemplare von gleicher Größe und Qualität für Halsketten und Armbänder individuell zusammengestellt und gesammelt werden. Bei besonders exklusivem, echtem Perlenschmuck kann die Fertigstellung des feinen Schmuckstücks daher Jahrzehnte dauern.

Die Preise von Perlenschmuck können somit leicht die von Schmuck mit Diamanten und anderen Edelsteinen übersteigen. Der Preis einer einzelnen Perle reicht von wenigen bis zu vielen Tausend Euro. Besonders seltene Kulturperlen, die alle Qualitätskriterien erfüllen, steigen in Preisklassen auf. Ein Collier aus perfekt runden und aufeinander abgestimmten Zuchtperlen kann so bis zu einer Million US-Dollar kosten.

Lüster

Als Lüster bezeichnet der Experte die Menge und die Qualität des Lichts, das von der Oberfläche gespiegelt wird. Dabei beurteilt der Experte die Schärfe und Intensität der Spiegelung. Je klarer das Bild der Lichtquelle erscheint, desto besser ist der Lüster. Lebhaftigkeit und Glanz des Spiegelbilds gehören ebenfalls zu den Bewertungskriterien.

Als Lüster bezeichnet der Experte die Menge und die Qualität des Lichts, das von der Oberfläche gespiegelt wird. Dabei beurteilt der Experte die Schärfe und Intensität der Spiegelung. Je klarer das Bild der Lichtquelle erscheint, desto besser ist der Lüster. Lebhaftigkeit und Glanz des Spiegelbilds gehören ebenfalls zu den Bewertungskriterien.

Farbe

Perlen gibt es in verschiedensten Färbungen. Die Muschelart, ihr Alter und Zustand, die Reinheit des Wassers und die enthaltenen Nährstoffe und vieles mehr sind maßgeblich an der Farbentstehung beteiligt. Auch der Platz in der Muschel ist hier von Bedeutung. So können beispielsweise in einer Muschel Perlen unterschiedlicher Farbe heranwachsen. Bewertet wird die Farbe unter einem neutralen, weißen Licht.

Perlen gibt es in verschiedensten Färbungen. Die Muschelart, ihr Alter und Zustand, die Reinheit des Wassers und die enthaltenen Nährstoffe und vieles mehr sind maßgeblich an der Farbentstehung beteiligt. Auch der Platz in der Muschel ist hier von Bedeutung. So können beispielsweise in einer Muschel Perlen unterschiedlicher Farbe heranwachsen. Bewertet wird die Farbe unter einem neutralen, weißen Licht.

Größe

Die Größe von Perlen wird in Millimetern gemessen. Bei runden Perlen misst man den Durchmesser im rechten Winkel zum Bohrloch. Perlen aus der Südsee sind im Durchschnitt größer als ihre Pendants aus China oder Japan.

Die Größe von Perlen wird in Millimetern gemessen. Bei runden Perlen misst man den Durchmesser im rechten Winkel zum Bohrloch. Perlen aus der Südsee sind im Durchschnitt größer als ihre Pendants aus China oder Japan.

Neben der Größe spielt auch das Gewicht bei der Bewertung eine Rolle. Heute messen Experten das Gewicht meistens in Karat. Zum Teil gibt es noch althergebrachte Gewichtsbezeichnungen wie das Grain, das vermutlich auf das Gewicht eines Getreidekorns zurückzuführen ist. Dabei entsprechen vier Grain einem Karat, also 0,2 Gramm.

Früher wurden Perlen von mehr als vier Grains einzeln gehandelt. Kleinere wurden in Partien verkauft und als Unzen- oder Lotperlen bezeichnet. Waren sie kleiner als 2 Millimeter, nannte man sie Saat-, Staub- oder Stoßperlen. Die Momme hingegen, ist eine chinesisch/japanische Gewichtseinheit. Verwendet wird sie nur noch im japanischen Perlenhandel. Eine Momme entspricht 3,75 Gramm oder 18,75 Karat, was wiederum 75 Grains bedeuten.

Neben der Größe spielt auch das Gewicht bei der Bewertung eine Rolle. Heute messen Experten das Gewicht meistens in Karat. Zum Teil gibt es noch althergebrachte Gewichtsbezeichnungen wie das Grain, das vermutlich auf das Gewicht eines Getreidekorns zurückzuführen ist. Dabei entsprechen vier Grain einem Karat, also 0,2 Gramm.

Früher wurden Perlen von mehr als vier Grains einzeln gehandelt. Kleinere wurden in Partien verkauft und als Unzen- oder Lotperlen bezeichnet. Waren sie kleiner als 2 Millimeter, nannte man sie Saat-, Staub- oder Stoßperlen. Die Momme hingegen, ist eine chinesisch/japanische Gewichtseinheit. Verwendet wird sie nur noch im japanischen Perlenhandel. Eine Momme entspricht 3,75 Gramm oder 18,75 Karat, was wiederum 75 Grains bedeuten.

Oberfläche

Nur sehr selten ist eine Perle makellos. In den meisten Fällen weist sie kleine Wachstumsmerkmale auf. Das können zum Beispiel Erhebungen und Vertiefungen, matte Stellen oder Farbunterschiede sein. Fachleute verwenden auch hier Abstufungssysteme, um den Wert zu bestimmen.

Nur sehr selten ist eine Perle makellos. In den meisten Fällen weist sie kleine Wachstumsmerkmale auf. Das können zum Beispiel Erhebungen und Vertiefungen, matte Stellen oder Farbunterschiede sein. Fachleute verwenden auch hier Abstufungssysteme, um den Wert zu bestimmen.

Form

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Von oval über tropfenförmig bis zu perfekt rund: Perlen gibt es in den verschiedensten Formen. Am wertvollsten sind makellos runde Exemplare mit einem gleichmäßigen und glänzenden Lüster. Doch je nach individueller Vorliebe sind auch extravagante, im Fachjargon als barock bezeichnete Formen erwünscht, die sich für Perlenketten, Ohrstecker und anderen Schmuck mit einzigartigem Charakter gut eignen.

Von oval über tropfenförmig bis zu perfekt rund: Perlen gibt es in den verschiedensten Formen. Am wertvollsten sind makellos runde Exemplare mit einem gleichmäßigen und glänzenden Lüster. Doch je nach individueller Vorliebe sind auch extravagante, im Fachjargon als barock bezeichnete Formen erwünscht, die sich für Perlenketten, Ohrstecker und anderen Schmuck mit einzigartigem Charakter gut eignen.

Zucht oder echt?

Jede Kultur-Perlenart verfügt über individuelle Eigenschaften. Eine Gemeinsamkeit teilen jedoch alle miteinander: Ausgezeichnete Perlenqualität entsteht ausschließlich unter idealen Umweltbedingungen. Durch Verunreinigungen oder Krankheiten, das Wetter und viele weitere Umwelteinflüsse können Perlmuscheln großen Schaden nehmen.

Jede Kultur-Perlenart verfügt über individuelle Eigenschaften. Eine Gemeinsamkeit teilen jedoch alle miteinander: Ausgezeichnete Perlenqualität entsteht ausschließlich unter idealen Umweltbedingungen. Durch Verunreinigungen oder Krankheiten, das Wetter und viele weitere Umwelteinflüsse können Perlmuscheln großen Schaden nehmen.

Die Akoyaperle

Die Akoyaperle gilt als Mutter aller Kulturperlen und ist daher ein Klassiker. Mit ihr schaffte es Mikimoto zum ersten Mal, eine runde Perle durch menschliche Manipulation heranwachsen zu lassen. Schmuck mit Akoyaperlen zeichnet sich durch einen intensiven Lüster aus und glänzt besonders leuchtend. Die Akoyaperle gilt bis heute als die bekannteste Kulturperle, die in Weiß und Cremefarben glänzt oder mit einem roséfarbenem, gelbem oder grünem Schimmer überzogen ist.

Die Akoyaperle gilt als Mutter aller Kulturperlen und ist daher ein Klassiker. Mit ihr schaffte es Mikimoto zum ersten Mal, eine runde Perle durch menschliche Manipulation heranwachsen zu lassen. Schmuck mit Akoyaperlen zeichnet sich durch einen intensiven Lüster aus und glänzt besonders leuchtend. Die Akoyaperle gilt bis heute als die bekannteste Kulturperle, die in Weiß und Cremefarben glänzt oder mit einem roséfarbenem, gelbem oder grünem Schimmer überzogen ist.

Die goldene Südseeperle

Nach Mikimotos Vorbild begannen Züchter von den Philippinen, aus Indonesien, Australien und Burma, Perlen in besonders großen Südseemuscheln zu züchten. Sie erreichten einen Durchmesser von bis zu 25 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu fünf Kilogramm.

Eine besonders kostbare Perle ist die goldene Südseeperle. Sie stammt vom philippinischen Archipel Palawan, wo die goldlippige Auster Pinctada Maxima wächst. Isoliert und nachts durch patrouillierende Boote bewacht liegen hier die Zuchtfarmen. 15 Meter unter der Meeresoberfläche hängen Millionen von Muscheln, die in aufwendiger Handarbeit von Perlentauchern gepflegt werden. Über Jahre werden sie gefüttert, gereinigt und gewendet. Mit Wasserdruck werden sie regelmäßig von Algen und Parasiten befreit, wodurch ihnen die Nährstoffaufnahme erleichtert wird und sie schneller an Größe zunehmen können. Sensible Austern, die zur Bildung einer Südseeperle imstande sind, können nur in einem stabilen Ökosystem überleben. Daher liegen die Perlenfarmen an unberührten und isolierten Orten, wo die Natur noch intakt ist.

Nach Mikimotos Vorbild begannen Züchter von den Philippinen, aus Indonesien, Australien und Burma, Perlen in besonders großen Südseemuscheln zu züchten. Sie erreichten einen Durchmesser von bis zu 25 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu fünf Kilogramm.

Eine besonders kostbare Perle ist die goldene Südseeperle. Sie stammt vom philippinischen Archipel Palawan, wo die goldlippige Auster Pinctada Maxima wächst. Isoliert und nachts durch patrouillierende Boote bewacht liegen hier die Zuchtfarmen. 15 Meter unter der Meeresoberfläche hängen Millionen von Muscheln, die in aufwendiger Handarbeit von Perlentauchern gepflegt werden. Über Jahre werden sie gefüttert, gereinigt und gewendet. Mit Wasserdruck werden sie regelmäßig von Algen und Parasiten befreit, wodurch ihnen die Nährstoffaufnahme erleichtert wird und sie schneller an Größe zunehmen können. Sensible Austern, die zur Bildung einer Südseeperle imstande sind, können nur in einem stabilen Ökosystem überleben. Daher liegen die Perlenfarmen an unberührten und isolierten Orten, wo die Natur noch intakt ist.

Die Tahitiperle

Auch die Tahitiperle aus Französisch Polynesien ist eine Südseeperle und entsteht in der schwarzlippigen Pinctada Margaritifera Cummingii. Schmuck mit Tahitiperlen schillert in dunklen Nuancen wie Silbergrau oder Grüngrau. Erstmals wurden sie in den 1960er Jahren gezüchtet. Zuvor war es nicht möglich, dunkle Perlen auf natürliche Weise herzustellen. Daher wurden zuvor vor allem dunkel gefärbte Akoyaperlen verwendet. In den 1980er Jahren lag der Preis für Tahitiperlen höher als für goldene Südseeperlen. Durch die hohe Nachfrage entstanden immer mehr Farmen, die aber nicht die nötigen Qualitätsstandards einhielten. Die Folge: Viele Farmen mussten aufgeben und der Preis sank auf Meeresboden-Niveau.

Auch die Tahitiperle aus Französisch Polynesien ist eine Südseeperle und entsteht in der schwarzlippigen Pinctada Margaritifera Cummingii. Schmuck mit Tahitiperlen schillert in dunklen Nuancen wie Silbergrau oder Grüngrau. Erstmals wurden sie in den 1960er Jahren gezüchtet. Zuvor war es nicht möglich, dunkle Perlen auf natürliche Weise herzustellen. Daher wurden zuvor vor allem dunkel gefärbte Akoyaperlen verwendet. In den 1980er Jahren lag der Preis für Tahitiperlen höher als für goldene Südseeperlen. Durch die hohe Nachfrage entstanden immer mehr Farmen, die aber nicht die nötigen Qualitätsstandards einhielten. Die Folge: Viele Farmen mussten aufgeben und der Preis sank auf Meeresboden-Niveau.

Die Süßwasserperle

Die Süßwasserperle, die in Seen und Flüssen in Südostasien heranwächst, gibt es in zahlreichen Farben und Formen. Anders als bei ihren Verwandten aus dem Salzwasser, in die neben dem Mantelgewebe auch noch ein Kern eingefügt wird, ist die Süßwassermuschel meist kernlos, da lediglich ein Stück Gewebe in sie eingesetzt wird. Zur Züchtung kann eine Muschel mit 20 bis 60 Gewebeteilchen bestückt werden und dementsprechend viele Perlen bilden. Auch wächst eine Süßwasserperle schneller heran als eine Salzwasserperle und ist robuster. Inzwischen ist es der Perlenindustrie gelungen, Süßwassermuscheln mit rundem Kern zu züchten. Sie heißen Ming-Perlen, benannt nach der chinesischen Dynastie. Süßwasserperlenschmuck gibt es in dementsprechend großer Vielfalt.

Die Süßwasserperle, die in Seen und Flüssen in Südostasien heranwächst, gibt es in zahlreichen Farben und Formen. Anders als bei ihren Verwandten aus dem Salzwasser, in die neben dem Mantelgewebe auch noch ein Kern eingefügt wird, ist die Süßwassermuschel meist kernlos, da lediglich ein Stück Gewebe in sie eingesetzt wird. Zur Züchtung kann eine Muschel mit 20 bis 60 Gewebeteilchen bestückt werden und dementsprechend viele Perlen bilden. Auch wächst eine Süßwasserperle schneller heran als eine Salzwasserperle und ist robuster. Inzwischen ist es der Perlenindustrie gelungen, Süßwassermuscheln mit rundem Kern zu züchten. Sie heißen Ming-Perlen, benannt nach der chinesischen Dynastie. Süßwasserperlenschmuck gibt es in dementsprechend großer Vielfalt.

Sorgsame Pflege

Perlen eignen sich für Schmuckstücke in den verschiedensten Variationen, meistens kombiniert mit Edelmetallen wie Gold oder Silber. Als beliebte Klassiker gelten Perlenketten und Ohrringe, oft als stilvoll passendes Set verkauft. Aber auch Perlenringe, einzeln oder mehrfach besetzt, schmücken die moderne Dame. Wegen des cremefarbenen Glanzes ist Perlenschmuck auch bei Outfits für die Hochzeit als Schmuck für die Braut begehrt, dann auch in aufwendigen Formen wie Colliers oder Diademen

Perlen eignen sich für Schmuckstücke in den verschiedensten Variationen, meistens kombiniert mit Edelmetallen wie Gold oder Silber. Als beliebte Klassiker gelten Perlenketten und Ohrringe, oft als stilvoll passendes Set verkauft. Aber auch Perlenringe, einzeln oder mehrfach besetzt, schmücken die moderne Dame. Wegen des cremefarbenen Glanzes ist Perlenschmuck auch bei Outfits für die Hochzeit als Schmuck für die Braut begehrt, dann auch in aufwendigen Formen wie Colliers oder Diademen

Damit der feine Perlenschmuck lange Freude bereitet, sollten bei der Pflege einige Aspekte beachtet werden. Zum einen sollte er keiner starken Hitze ausgesetzt werden und auch Kontakt mit Kosmetika wie Cremes oder Parfüms sollte vermieden werden, denn die darin enthaltenen Stoffe können den Perlenschmuck ermatten oder beschädigen.

Damit der feine Perlenschmuck lange Freude bereitet, sollten bei der Pflege einige Aspekte beachtet werden. Zum einen sollte er keiner starken Hitze ausgesetzt werden und auch Kontakt mit Kosmetika wie Cremes oder Parfüms sollte vermieden werden, denn die darin enthaltenen Stoffe können den Perlenschmuck ermatten oder beschädigen.

Auch eine regelmäßige Pflege und Kontrolle durch einen Experten ist zu empfehlen. Bei Ketten und Armbändern wird dabei auch der Zustand des Seidenfadens kontrolliert, der von Zeit zu Zeit erneuert werden muss. Währenddessen können die Perlen durch eine fachmännische Reinigung in neuem Glanz erstrahlen.

Der sorgsame Umgang und die Pflege lohnen sich, denn egal aus welcher Preisklasse sie stammt: Jede Perle ist ein Unikat der Natur, ein eleganter Klassiker, der alle Moden überdauert. Auch das wusste Stilikone Coco Chanel.

Auch eine regelmäßige Pflege und Kontrolle durch einen Experten ist zu empfehlen. Bei Ketten und Armbändern wird dabei auch der Zustand des Seidenfadens kontrolliert, der von Zeit zu Zeit erneuert werden muss. Währenddessen können die Perlen durch eine fachmännische Reinigung in neuem Glanz erstrahlen.

Der sorgsame Umgang und die Pflege lohnen sich, denn egal aus welcher Preisklasse sie stammt: Jede Perle ist ein Unikat der Natur, ein eleganter Klassiker, der alle Moden überdauert. Auch das wusste Stilikone Coco Chanel.

** Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers