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Perlenschmuck: Zeitlose Eleganz aus der Natur

Schon Stilikone Coco Chanel wusste, dass echter Perlenschmuck die Verkörperung von Eleganz und zeitlosem Stil ist. Sie trug Ketten, Ringe und Ohrschmuck mit dem seidigen Glanz zu allen Gelegenheiten. Dabei ist die Perle wunderbar vielseitig. Es gibt sie als Natur- und Zuchtperle, in vielen verschiedenen Arten wie Süßwasser- Akoya-, Südsee- und Tahitiperle und Farben von Weiß bis Dunkelgrau. Ihr Wert wird von der Größe, Oberfläche, Lüster, Farbe und Form bestimmt. Erfahre alles über die Pflege, die Unterschiede und die Bewertungskriterien dieser schimmernden Schätze aus der Tiefe.

Schon Stilikone Coco Chanel wusste, dass echter Perlenschmuck die Verkörperung von Eleganz und zeitlosem Stil ist. Sie trug Ketten, Ringe und Ohrschmuck mit dem seidigen Glanz zu allen Gelegenheiten. Dabei ist die Perle wunderbar vielseitig. Es gibt sie als Natur- und Zuchtperle, in vielen verschiedenen Arten wie Süßwasser- Akoya-, Südsee- und Tahitiperle und Farben von Weiß bis Dunkelgrau. Ihr Wert wird von der Größe, Oberfläche, Lüster, Farbe und Form bestimmt. Erfahre alles über die Pflege, die Unterschiede und die Bewertungskriterien dieser schimmernden Schätze aus der Tiefe.

Perlenschmuck auf Leinentuch.

Wie entstehen Perlen in der Muschel?

Die natürliche Entstehung einer Perle ist ein seltenes Naturschauspiel. Eine Perlmuschel ist ein wirbelloses Lebewesen, das zu seinem Schutz eine harte Muschelschale bildet. Perlmuscheln scheiden zu diesem Zweck an ihrem Mantelgewebe Perlsubstanz (Nacre) aus. Diese Mischung aus Calciumkarbonat (einer Kalkverbindung) und einem organischen Bindemittel wie Conchiolin lagert sich kontinuierlich auf der Innenseite der Muschelschale ab und ermöglicht es der Muschel zu wachsen. Weshalb eine Muschel manchmal aus dieser Perlsubstanz eine Perle bildet, ist noch nicht vollständig geklärt. Dachte man früher noch, sie würde damit einen Fremdkörper umhüllen, wird heute als Ursache vermutet, dass Zellen aus der perlsubstanzbildenden Mantelschicht durch Verletzungen oder Parasiten tiefer in die Muschel eingebracht werden und dort weiter Nacre bilden – Schicht für Schicht wächst dann eine Perle heran. Die Chance, auf eine Perle zu stoßen, die ganz ohne menschliches Zutun im Inneren einer Muschel gewachsen ist, liegt bei etwa 1:15 000. Deshalb war es ein großer Durchbruch, Perlen durch das gezielte Einbringen eines Perlenkerns und Mantelgewebes dazu anzuregen, Perlen zu produzieren. Stammt die Perle aus einer Muschel, der ein solcher Kern eingesetzt wurde, spricht man von einer Zuchtperle oder Kulturperle. Der absolut überwiegende Teil aller Perlen heute sind Zuchtperlen.

Die natürliche Entstehung einer Perle ist ein seltenes Naturschauspiel. Eine Perlmuschel ist ein wirbelloses Lebewesen, das zu seinem Schutz eine harte Muschelschale bildet. Perlmuscheln scheiden zu diesem Zweck an ihrem Mantelgewebe Perlsubstanz (Nacre) aus. Diese Mischung aus Calciumkarbonat (einer Kalkverbindung) und einem organischen Bindemittel wie Conchiolin lagert sich kontinuierlich auf der Innenseite der Muschelschale ab und ermöglicht es der Muschel zu wachsen. Weshalb eine Muschel manchmal aus dieser Perlsubstanz eine Perle bildet, ist noch nicht vollständig geklärt. Dachte man früher noch, sie würde damit einen Fremdkörper umhüllen, wird heute als Ursache vermutet, dass Zellen aus der perlsubstanzbildenden Mantelschicht durch Verletzungen oder Parasiten tiefer in die Muschel eingebracht werden und dort weiter Nacre bilden – Schicht für Schicht wächst dann eine Perle heran. Die Chance, auf eine Perle zu stoßen, die ganz ohne menschliches Zutun im Inneren einer Muschel gewachsen ist, liegt bei etwa 1:15 000. Deshalb war es ein großer Durchbruch, Perlen durch das gezielte Einbringen eines Perlenkerns und Mantelgewebes dazu anzuregen, Perlen zu produzieren. Stammt die Perle aus einer Muschel, der ein solcher Kern eingesetzt wurde, spricht man von einer Zuchtperle oder Kulturperle. Der absolut überwiegende Teil aller Perlen heute sind Zuchtperlen.

Was sind Zuchtperlen?

Perlenkette zwischen goldenen Creolen und einer goldenen Kette.

Doch der große Durchbruch gelang erst dem Japaner Kokichi Mikimoto. Als ältester Sohn einer armen Reisbauernfamilie erwarb er mit viel Beharrlichkeit Kenntnisse der Meeresbiologie und studierte die Eigenschaften der Perlen. Am 11. Juli 1893 fand Mikimotos Frau in einer Muschel am Strand die erste halbrunde Zuchtperle, die nach dem Verfahren künstlich entstand. Mikimoto beantragte ein Patent, das ihm im Jahr 1896 gewährt wurde. Kurze Zeit später erreichten seine Perlen unter der Bezeichnung Japanperlen auch den europäischen Markt. Heute wird dieser Begriff von Experten allerdings nicht mehr verwendet. Mikimoto experimentierte und forschte weiter, bis er es im Jahr 1916 schaffte, vollrunde Perlen zu ernten.

Doch der große Durchbruch gelang erst dem Japaner Kokichi Mikimoto. Als ältester Sohn einer armen Reisbauernfamilie erwarb er mit viel Beharrlichkeit Kenntnisse der Meeresbiologie und studierte die Eigenschaften der Perlen. Am 11. Juli 1893 fand Mikimotos Frau in einer Muschel am Strand die erste halbrunde Zuchtperle, die nach dem Verfahren künstlich entstand. Mikimoto beantragte ein Patent, das ihm im Jahr 1896 gewährt wurde. Kurze Zeit später erreichten seine Perlen unter der Bezeichnung Japanperlen auch den europäischen Markt. Heute wird dieser Begriff von Experten allerdings nicht mehr verwendet. Mikimoto experimentierte und forschte weiter, bis er es im Jahr 1916 schaffte, vollrunde Perlen zu ernten.

Doch der große Durchbruch gelang erst dem Japaner Kokichi Mikimoto im Jahr 1893. Durch Einsetzen eines Kerns aus dem Perlmutt sowie eines Stückchen Mantelgewebes einer anderen Muschel in eine Akoya-Perlmuschel, konnte er die Muschel gezielt dazu bringen, zunächst lediglich halbrunde Perlen heranwachsen zu lassen. Die erste Zuchtperle war entstanden. Mikimoto beantragte ein Patent, das ihm im Jahr 1896 gewährt wurde. Er experimentierte und forschte weiter, bis er es im Jahr 1916 schaffte, vollrunde Perlen zu ernten.

Bis heute greift jeder Perlenzüchter auf diese Erkenntnisse zurück. Von Hand werden jungen Perlmuscheln kleine Stückchen Mantelgewebes und in den meisten Fällen auch ein kugelförmiger Muschelkern eingesetzt. Diese Muscheln werden dann über Jahre in Muschelbänken von Perlenfarmen wachsen gelassen. Schließlich werden sie heraufgeholt und die fertig gewachsenen Perlen können entnommen werden. Damit die Muschel möglichst schöne und ebenmäßige Perlen bildet, benötigt sie intakte Umweltbedingungen und aufwendige Pflege, was heute eine immer größere Herausforderung bedeutet. Nur ein geringer Prozentanteil der Muscheln bildet am Ende eine Perle, die sich für ein Schmuckstück eignet. Das macht Schmuck aus Perlen trotz der Möglichkeit sie zu züchten nach wie vor zu einer seltenen Naturschönheit.

Doch der große Durchbruch gelang erst dem Japaner Kokichi Mikimoto im Jahr 1893. Durch Einsetzen eines Kerns aus dem Perlmutt sowie eines Stückchen Mantelgewebes einer anderen Muschel in eine Akoya-Perlmuschel, konnte er die Muschel gezielt dazu bringen, zunächst lediglich halbrunde Perlen heranwachsen zu lassen. Die erste Zuchtperle war entstanden. Mikimoto beantragte ein Patent, das ihm im Jahr 1896 gewährt wurde. Er experimentierte und forschte weiter, bis er es im Jahr 1916 schaffte, vollrunde Perlen zu ernten.

Bis heute greift jeder Perlenzüchter auf diese Erkenntnisse zurück. Von Hand werden jungen Perlmuscheln kleine Stückchen Mantelgewebes und in den meisten Fällen auch ein kugelförmiger Muschelkern eingesetzt. Diese Muscheln werden dann über Jahre in Muschelbänken von Perlenfarmen wachsen gelassen. Schließlich werden sie heraufgeholt und die fertig gewachsenen Perlen können entnommen werden. Damit die Muschel möglichst schöne und ebenmäßige Perlen bildet, benötigt sie intakte Umweltbedingungen und aufwendige Pflege, was heute eine immer größere Herausforderung bedeutet. Nur ein geringer Prozentanteil der Muscheln bildet am Ende eine Perle, die sich für ein Schmuckstück eignet. Das macht Schmuck aus Perlen trotz der Möglichkeit sie zu züchten nach wie vor zu einer seltenen Naturschönheit.

Was bestimmt den Wert von Perlen? Merkwort GOLFF und die Qualitätskriterien

Zur Bestimmung der Qualität von Perlen werden fünf Charakteristika bewertet, die sich anhand des Merkwortes GOLFF aufzählen lassen: Größe, Oberflächenbeschaffenheit, Lüster, Form und Farbe.  Um den Wert einer Perlenkette zu bestimmen, zieht der Experte noch das Kriterium der gleichmäßigen Sortierung hinzu. Da jede Perle als Unikat in der Natur entsteht, müssen Exemplare von gleicher Größe und Qualität für Halsketten und Armbänder individuell zusammengestellt und gesammelt werden. Bei besonders exklusivem, echtem Perlenschmuck kann die Fertigstellung des feinen Schmuckstücks daher Jahrzehnte dauern.

Die Preise von Perlenschmuck können somit leicht die von Schmuck mit Diamanten und anderen Edelsteinen übersteigen. Der Preis einer einzelnen Perle reicht von wenigen bis zu vielen Tausend Euro. Besonders seltene Kulturperlen, die alle Qualitätskriterien erfüllen, steigen in Preisklassen auf. Ein Collier aus perfekt runden und aufeinander abgestimmten Zuchtperlen kann so bis zu einer Million US-Dollar kosten.

Zur Bestimmung der Qualität von Perlen werden fünf Charakteristika bewertet, die sich anhand des Merkwortes GOLFF aufzählen lassen: Größe, Oberflächenbeschaffenheit, Lüster, Form und Farbe.  Um den Wert einer Perlenkette zu bestimmen, zieht der Experte noch das Kriterium der gleichmäßigen Sortierung hinzu. Da jede Perle als Unikat in der Natur entsteht, müssen Exemplare von gleicher Größe und Qualität für Halsketten und Armbänder individuell zusammengestellt und gesammelt werden. Bei besonders exklusivem, echtem Perlenschmuck kann die Fertigstellung des feinen Schmuckstücks daher Jahrzehnte dauern.

Die Preise von Perlenschmuck können somit leicht die von Schmuck mit Diamanten und anderen Edelsteinen übersteigen. Der Preis einer einzelnen Perle reicht von wenigen bis zu vielen Tausend Euro. Besonders seltene Kulturperlen, die alle Qualitätskriterien erfüllen, steigen in Preisklassen auf. Ein Collier aus perfekt runden und aufeinander abgestimmten Zuchtperlen kann so bis zu einer Million US-Dollar kosten.

Größe

Je größer eine Perle ist, desto seltener ist sie und desto teurer ist sie im Regelfall. Die Perlen sind durch die Größe der sie umgebenden Muschel in ihrem Wachstum limitiert und nur ausnehmend große Muschelindividuen können besonders große Perlen produzieren. Perlen aus Muschelarten der Südsee sind im Durchschnitt größer als ihre Pendants aus China oder Japan.

Früher wurden Perlen von besonderer Größe einzeln gehandelt. Kleinere wurden in Partien verkauft und als Unzen- oder Lotperlen bezeichnet. Waren sie kleiner als 2 Millimeter, nannte man sie Saat-, Staub- oder Stoßperlen.

Je größer eine Perle ist, desto seltener ist sie und desto teurer ist sie im Regelfall. Die Perlen sind durch die Größe der sie umgebenden Muschel in ihrem Wachstum limitiert und nur ausnehmend große Muschelindividuen können besonders große Perlen produzieren. Perlen aus Muschelarten der Südsee sind im Durchschnitt größer als ihre Pendants aus China oder Japan.

Früher wurden Perlen von besonderer Größe einzeln gehandelt. Kleinere wurden in Partien verkauft und als Unzen- oder Lotperlen bezeichnet. Waren sie kleiner als 2 Millimeter, nannte man sie Saat-, Staub- oder Stoßperlen.

Oberfläche

Nur sehr selten ist eine Perle makellos. In den meisten Fällen weist sie kleine Wachstumsmerkmale auf. Das können zum Beispiel Erhebungen und Vertiefungen, matte Stellen oder Farbunterschiede sein. Fachleute verwenden auch hier Abstufungssysteme, um den Wert zu bestimmen. Nur sehr selten ist eine Perle makellos. In den meisten Fällen weist sie kleine Wachstumsmerkmale auf. Das können zum Beispiel Erhebungen und Vertiefungen, matte Stellen oder Farbunterschiede sein. Fachleute verwenden auch hier Abstufungssysteme, um den Wert zu bestimmen. Grundsätzlich gilt: Je ebenmäßiger die Oberfläche der Perle ist, desto höher ihr Wert. Allerdings gibt es bei bestimmten Perlenarten, wie der sehr beliebten Barockperle, Ausnahmen. Hier ist eine unregelmäßige Oberfläche gewünscht.

Nur sehr selten ist eine Perle makellos. In den meisten Fällen weist sie kleine Wachstumsmerkmale auf. Das können zum Beispiel Erhebungen und Vertiefungen, matte Stellen oder Farbunterschiede sein. Fachleute verwenden auch hier Abstufungssysteme, um den Wert zu bestimmen. Nur sehr selten ist eine Perle makellos. In den meisten Fällen weist sie kleine Wachstumsmerkmale auf. Das können zum Beispiel Erhebungen und Vertiefungen, matte Stellen oder Farbunterschiede sein. Fachleute verwenden auch hier Abstufungssysteme, um den Wert zu bestimmen. Grundsätzlich gilt: Je ebenmäßiger die Oberfläche der Perle ist, desto höher ihr Wert. Allerdings gibt es bei bestimmten Perlenarten, wie der sehr beliebten Barockperle, Ausnahmen. Hier ist eine unregelmäßige Oberfläche gewünscht.

Lüster

Als Lüster bezeichnet der Experte den Schimmer der Perle, also die Menge und die Qualität des Lichts, das von der Oberfläche gespiegelt wird. Dabei beurteilt er die Schärfe und Intensität der Spiegelung. Je klarer das Bild der Lichtquelle erscheint, desto besser ist der Lüster. Lebhaftigkeit und Glanz des Spiegelbilds gehören ebenfalls zu den Bewertungskriterien.

Als Lüster bezeichnet der Experte den Schimmer der Perle, also die Menge und die Qualität des Lichts, das von der Oberfläche gespiegelt wird. Dabei beurteilt er die Schärfe und Intensität der Spiegelung. Je klarer das Bild der Lichtquelle erscheint, desto besser ist der Lüster. Lebhaftigkeit und Glanz des Spiegelbilds gehören ebenfalls zu den Bewertungskriterien.

Form

Perlenkette dekorativ auf Vase platziert.

Von oval über tropfenförmig bis zu perfekt rund: Perlen gibt es in den verschiedensten Formen. Am wertvollsten sind makellos runde Exemplare mit einem gleichmäßigen und glänzenden Lüster. Doch je nach individueller Vorliebe sind auch extravagante, im Fachjargon als Barockperlenschmuck bezeichnete Formen erwünscht, die sich für Perlenketten, Ohrstecker und anderen Schmuck mit einzigartigem Charakter gut eignen.

Von oval über tropfenförmig bis zu perfekt rund: Perlen gibt es in den verschiedensten Formen. Am wertvollsten sind makellos runde Exemplare mit einem gleichmäßigen und glänzenden Lüster. Doch je nach individueller Vorliebe sind auch extravagante, im Fachjargon als Barockperlenschmuck bezeichnete Formen erwünscht, die sich für Perlenketten, Ohrstecker und anderen Schmuck mit einzigartigem Charakter gut eignen.

Farbe

Perlen gibt es in verschiedensten Färbungen. Die Muschelart, ihr Alter und Zustand, die Reinheit des Wassers und die enthaltenen Nährstoffe und vieles mehr sind maßgeblich an der Farbentstehung beteiligt. Auch der Platz in der Muschel ist hier von Bedeutung. So können beispielsweise in einer Muschel Perlen unterschiedlicher Farbe heranwachsen. Bewertet wird die Farbe unter einem neutralen, weißen Licht.

Perlen gibt es in verschiedensten Färbungen. Die Muschelart, ihr Alter und Zustand, die Reinheit des Wassers und die enthaltenen Nährstoffe und vieles mehr sind maßgeblich an der Farbentstehung beteiligt. Auch der Platz in der Muschel ist hier von Bedeutung. So können beispielsweise in einer Muschel Perlen unterschiedlicher Farbe heranwachsen. Bewertet wird die Farbe unter einem neutralen, weißen Licht.

Sind Zuchtperlen richtige Perlen?

Ja, auch Zuchtperlen bzw. Kulturperlen sind Perlen, die von einer Perlmuschel gebildet wurden. Fast alle im Handel erhältlichen Perlen sind heute Zuchtperlen, die wie natürlich gewachsene aus einer Perlmuschel stammen. Lediglich bei ihrer Entstehung wurde von Menschenhand „nachgeholfen“, indem der Perlmuschel ein Perlenkern eingesetzt wurde. Hierbei kommen mehrere Perlmuschel-Arten infrage. Jede Kultur-Perlenart verfügt über individuelle Eigenschaften. Eine Gemeinsamkeit teilen jedoch alle miteinander: Ausgezeichnete Perlenqualität entsteht ausschließlich unter idealen Umweltbedingungen. Durch Verunreinigungen oder Krankheiten, das Wetter und viele weitere Umwelteinflüsse können Perlmuscheln großen Schaden nehmen.

Ja, auch Zuchtperlen bzw. Kulturperlen sind Perlen, die von einer Perlmuschel gebildet wurden. Fast alle im Handel erhältlichen Perlen sind heute Zuchtperlen, die wie natürlich gewachsene aus einer Perlmuschel stammen. Lediglich bei ihrer Entstehung wurde von Menschenhand „nachgeholfen“, indem der Perlmuschel ein Perlenkern eingesetzt wurde. Hierbei kommen mehrere Perlmuschel-Arten infrage. Jede Kultur-Perlenart verfügt über individuelle Eigenschaften. Eine Gemeinsamkeit teilen jedoch alle miteinander: Ausgezeichnete Perlenqualität entsteht ausschließlich unter idealen Umweltbedingungen. Durch Verunreinigungen oder Krankheiten, das Wetter und viele weitere Umwelteinflüsse können Perlmuscheln großen Schaden nehmen.

Welche Perlenarten gibt es?

Zwar können theoretisch viele Muschelarten Perlen oder zumindest Perlmutt bilden, aber es werden hauptsächlich vier Perlmuschelarten für die kommerzielle Perlenzucht eingesetzt: Die Akoya-Auster, die Südsee-Perlmuschel, die Tahiti-Perlmuschel und verschiedene Unterarten von Süßwassermuscheln. Die Perlen haben, je nach Muschelart, verschiedene Farben und Größen.

Zwar können theoretisch viele Muschelarten Perlen oder zumindest Perlmutt bilden, aber es werden hauptsächlich vier Perlmuschelarten für die kommerzielle Perlenzucht eingesetzt: Die Akoya-Auster, die Südsee-Perlmuschel, die Tahiti-Perlmuschel und verschiedene Unterarten von Süßwassermuscheln. Die Perlen haben, je nach Muschelart, verschiedene Farben und Größen.

Die Akoyaperle

Die Akoyaperlmuschel (Pinctada fucata) gilt als Mutter aller Kulturperlen und ist daher ein Klassiker. Mit ihr schaffte es Mikimoto zum ersten Mal, eine runde Perle durch menschliche Manipulation heranwachsen zu lassen. Schmuck mit Akoyaperlen zeichnet sich durch einen intensiven Lüster aus und glänzt besonders leuchtend. Die Akoyaperle gilt bis heute als die bekannteste Kulturperle, die in Weiß und Cremefarben glänzt oder mit einem roséfarbenem, gelbem oder grünem Schimmer überzogen ist.

Die Akoyaperlmuschel (Pinctada fucata) gilt als Mutter aller Kulturperlen und ist daher ein Klassiker. Mit ihr schaffte es Mikimoto zum ersten Mal, eine runde Perle durch menschliche Manipulation heranwachsen zu lassen. Schmuck mit Akoyaperlen zeichnet sich durch einen intensiven Lüster aus und glänzt besonders leuchtend. Die Akoyaperle gilt bis heute als die bekannteste Kulturperle, die in Weiß und Cremefarben glänzt oder mit einem roséfarbenem, gelbem oder grünem Schimmer überzogen ist.

Die goldene Südseeperle

Nach Mikimotos Vorbild begannen Züchter auf den Philippinen, in Indonesien, Australien und Burma, Perlen in der Südseeperlmuschel (Pinctada maxima) zu züchten – der größten Perlmuschel der Welt. Sie kann bis zu 30 Zentimeter groß und mehrere Kilogramm schwer werden. Ihre beeindruckende Größe ermöglicht die Zucht besonders großer, seltener Südseeperlen, die bis zu 22 mm Durchmesser erreichen können.

Eine besonders kostbare Perle ist die goldene Südseeperle. Sie stammt vom philippinischen Archipel Palawan, wo die goldlippige Auster Pinctada Maxima wächst. Isoliert und nachts durch patrouillierende Boote bewacht liegen hier die Zuchtfarmen. 15 Meter unter der Meeresoberfläche hängen Millionen von Muscheln, die in aufwendiger Handarbeit von Perlentauchern gepflegt werden. Über Jahre werden sie gefüttert, gereinigt und gewendet. Mit Wasserdruck werden sie regelmäßig von Algen und Parasiten befreit, wodurch ihnen die Nährstoffaufnahme erleichtert wird und sie schneller an Größe zunehmen können. Sensible Austern, die zur Bildung einer Südseeperle imstande sind, können nur in einem stabilen Ökosystem überleben. Daher liegen die Perlenfarmen an unberührten und isolierten Orten, wo die Natur noch intakt ist.

Nach Mikimotos Vorbild begannen Züchter auf den Philippinen, in Indonesien, Australien und Burma, Perlen in der Südseeperlmuschel (Pinctada maxima) zu züchten – der größten Perlmuschel der Welt. Sie kann bis zu 30 Zentimeter groß und mehrere Kilogramm schwer werden. Ihre beeindruckende Größe ermöglicht die Zucht besonders großer, seltener Südseeperlen, die bis zu 22 mm Durchmesser erreichen können.

Eine besonders kostbare Perle ist die goldene Südseeperle. Sie stammt vom philippinischen Archipel Palawan, wo die goldlippige Auster Pinctada Maxima wächst. Isoliert und nachts durch patrouillierende Boote bewacht liegen hier die Zuchtfarmen. 15 Meter unter der Meeresoberfläche hängen Millionen von Muscheln, die in aufwendiger Handarbeit von Perlentauchern gepflegt werden. Über Jahre werden sie gefüttert, gereinigt und gewendet. Mit Wasserdruck werden sie regelmäßig von Algen und Parasiten befreit, wodurch ihnen die Nährstoffaufnahme erleichtert wird und sie schneller an Größe zunehmen können. Sensible Austern, die zur Bildung einer Südseeperle imstande sind, können nur in einem stabilen Ökosystem überleben. Daher liegen die Perlenfarmen an unberührten und isolierten Orten, wo die Natur noch intakt ist.

Die Tahitiperle

Auch die Tahitiperle aus Französisch Polynesien ist eine Südseeperle und entsteht in der schwarzlippigen Pinctada Margaritifera Cummingii. Schmuck mit Tahitiperlen schillert in dunklen Nuancen wie Silbergrau oder Grüngrau. Erstmals wurden sie in den 1960er Jahren gezüchtet. Zuvor war es nicht möglich, dunkle Perlen auf natürliche Weise herzustellen. Daher wurden zuvor vor allem dunkel gefärbte Akoyaperlen verwendet. In den 1980er Jahren lag der Preis für Tahitiperlen höher als für goldene Südseeperlen. Durch die hohe Nachfrage entstanden immer mehr Farmen, die aber nicht die nötigen Qualitätsstandards einhielten. Die Folge: Viele Farmen mussten aufgeben und der Preis sank auf Meeresboden-Niveau.

Auch die Tahitiperle aus Französisch Polynesien ist eine Südseeperle und entsteht in der schwarzlippigen Pinctada Margaritifera Cummingii. Schmuck mit Tahitiperlen schillert in dunklen Nuancen wie Silbergrau oder Grüngrau. Erstmals wurden sie in den 1960er Jahren gezüchtet. Zuvor war es nicht möglich, dunkle Perlen auf natürliche Weise herzustellen. Daher wurden zuvor vor allem dunkel gefärbte Akoyaperlen verwendet. In den 1980er Jahren lag der Preis für Tahitiperlen höher als für goldene Südseeperlen. Durch die hohe Nachfrage entstanden immer mehr Farmen, die aber nicht die nötigen Qualitätsstandards einhielten. Die Folge: Viele Farmen mussten aufgeben und der Preis sank auf Meeresboden-Niveau.

Die Süßwasserperle

Die Süßwasserperle, die in Seen und Flüssen in Südostasien heranwächst, gibt es in zahlreichen Farben und Formen. Anders als bei ihren Verwandten aus dem Salzwasser, in die neben dem Mantelgewebe auch noch ein Kern eingefügt wird, ist die Süßwasserperle meist kernlos, da lediglich ein Stück Gewebe in sie eingesetzt wird. Zur Züchtung kann eine Muschel mit 20 bis 60 Gewebeteilchen bestückt werden und dementsprechend viele Perlen bilden. Auch wächst eine Süßwasserperle schneller heran als eine Salzwasserperle und ist robuster. Inzwischen ist es der Perlenindustrie gelungen, Süßwassermuscheln mit rundem Kern zu züchten. Sie heißen Ming-Perlen, benannt nach der chinesischen Dynastie. Süßwasserperlenschmuck gibt es in dementsprechend großer Vielfalt.

Die Süßwasserperle, die in Seen und Flüssen in Südostasien heranwächst, gibt es in zahlreichen Farben und Formen. Anders als bei ihren Verwandten aus dem Salzwasser, in die neben dem Mantelgewebe auch noch ein Kern eingefügt wird, ist die Süßwasserperle meist kernlos, da lediglich ein Stück Gewebe in sie eingesetzt wird. Zur Züchtung kann eine Muschel mit 20 bis 60 Gewebeteilchen bestückt werden und dementsprechend viele Perlen bilden. Auch wächst eine Süßwasserperle schneller heran als eine Salzwasserperle und ist robuster. Inzwischen ist es der Perlenindustrie gelungen, Süßwassermuscheln mit rundem Kern zu züchten. Sie heißen Ming-Perlen, benannt nach der chinesischen Dynastie. Süßwasserperlenschmuck gibt es in dementsprechend großer Vielfalt.

Zu wem passt Perlenschmuck

Die einfache Antwort lautet: Zu jedem! Es gibt Perlen in so vielen verschiedenen Formen und Farben und die Schmuckdesigns sind so vielfältig, von verspielt-romantisch bis zu puristisch und clean, dass für jedes Outfit und jede Gelegenheit passender Perlenschmuck existiert. Heute werden Perlenketten selbst von mutigen Männern getragen! Perlen eignen sich für Schmuckstücke in den verschiedensten Variationen, meistens kombiniert mit Edelmetallen wie Gold oder Silber. Als beliebte Klassiker gelten Perlenketten und Ohrringe, oft als stilvoll passendes Set verkauft. Aber auch Perlenringe, einzeln oder mehrfach besetzt, schmücken die moderne Dame. Wegen des cremefarbenen Glanzes ist Perlenschmuck auch bei Outfits für die Hochzeit als Schmuck für die Braut begehrt, dann auch in aufwendigen Formen wie Colliers oder Diademen

Die einfache Antwort lautet: Zu jedem! Es gibt Perlen in so vielen verschiedenen Formen und Farben und die Schmuckdesigns sind so vielfältig, von verspielt-romantisch bis zu puristisch und clean, dass für jedes Outfit und jede Gelegenheit passender Perlenschmuck existiert. Heute werden Perlenketten selbst von mutigen Männern getragen! Perlen eignen sich für Schmuckstücke in den verschiedensten Variationen, meistens kombiniert mit Edelmetallen wie Gold oder Silber. Als beliebte Klassiker gelten Perlenketten und Ohrringe, oft als stilvoll passendes Set verkauft. Aber auch Perlenringe, einzeln oder mehrfach besetzt, schmücken die moderne Dame. Wegen des cremefarbenen Glanzes ist Perlenschmuck auch bei Outfits für die Hochzeit als Schmuck für die Braut begehrt, dann auch in aufwendigen Formen wie Colliers oder Diademen

Wie pflegt man Perlenschmuck?

Damit der feine Perlenschmuck lange Freude bereitet, sollten bei der Pflege einige Aspekte beachtet werden. Zum einen sollte er keiner starken Hitze ausgesetzt werden und auch Kontakt mit Kosmetika wie Cremes oder Parfüms sollte vermieden werden, denn die darin enthaltenen Stoffe können den Perlenschmuck ermatten oder beschädigen. . Idealerweise hält man sich an die Regel: Perlenschmuck wird als letztes angelegt, bevor man aus dem Haus geht und als erstes abgelegt, wenn man wieder heimkommt, so wird der Kontakt mit Haarspray, Parfüm und Lotionen weitestgehend vermieden. 

Damit der feine Perlenschmuck lange Freude bereitet, sollten bei der Pflege einige Aspekte beachtet werden. Zum einen sollte er keiner starken Hitze ausgesetzt werden und auch Kontakt mit Kosmetika wie Cremes oder Parfüms sollte vermieden werden, denn die darin enthaltenen Stoffe können den Perlenschmuck ermatten oder beschädigen. . Idealerweise hält man sich an die Regel: Perlenschmuck wird als letztes angelegt, bevor man aus dem Haus geht und als erstes abgelegt, wenn man wieder heimkommt, so wird der Kontakt mit Haarspray, Parfüm und Lotionen weitestgehend vermieden. 

Auch eine regelmäßige Pflege und Kontrolle durch einen Experten ist zu empfehlen. Bei Ketten und Armbändern wird dabei auch der Zustand des Seidenfadens kontrolliert, der von Zeit zu Zeit erneuert werden muss. Währenddessen können die Perlen durch eine fachmännische Reinigung in neuem Glanz erstrahlen.

Der sorgsame Umgang und die Pflege lohnen sich, denn egal aus welcher Preisklasse sie stammt: Jede Perle ist ein Unikat der Natur, ein eleganter Klassiker, der alle Moden überdauert. Auch das wusste Stilikone Coco Chanel.

Auch eine regelmäßige Pflege und Kontrolle durch einen Experten ist zu empfehlen. Bei Ketten und Armbändern wird dabei auch der Zustand des Seidenfadens kontrolliert, der von Zeit zu Zeit erneuert werden muss. Währenddessen können die Perlen durch eine fachmännische Reinigung in neuem Glanz erstrahlen.

Der sorgsame Umgang und die Pflege lohnen sich, denn egal aus welcher Preisklasse sie stammt: Jede Perle ist ein Unikat der Natur, ein eleganter Klassiker, der alle Moden überdauert. Auch das wusste Stilikone Coco Chanel.

** Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers